Posts mit dem Keyword "Webdesign"

Ende letzter Woche wurde die Website unseres Hotels bei cssmania.com gelistet. Seitdem haben wir bis zu 1.000 Besucher pro Tag (vorher 50). Und was noch lustiger ist: Die Website verbreitet sich in allen möglichen Designportale bis nach China. Hier der cssmania-Screenshot und drunter der Screenshot aus einer chinesischen Seite (Screenshot Nr. 29).

cssmania

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Cool, oder?

 

Ein Online-Dienst, der Screenshots von Webdesigns in zig Browsern macht. Dauert zwar ne Weile, ist aber ganz lustig, was z.B. die Linux-Browser aus einem schönen IE-Layout machen…

 

Smashing Magazine hat einen Artikel mit zehn Usability-Fehlern zusammengestellt, die man unbedingt vermeiden sollte. Die meisten sind natürlich bekannt, aber es ist immer wieder gut, sich an diese zu erinnern und sie im Hinterkopf zu behalten! Meine Lieblingsregel: Avoid visual noise - often less is more.

Wer hingegen absichtlich gegen gute Designprinzipien verstoßen möchte, dem seien die zwölf Richtlinien zum effektiven Verhunzen von Daten (Teil 1, Teil 2) ans Herz gelegt. Meine Lieblingsregeln: “Emphasize the trivial (ignore the important)” und “If it has been done well in the past, think of another way to do it.” (Dank an Sebastian)

 

Wer errät, was das auf Englisch mal hieß (bevor jemand mit Babelfish die ganze Site von Enigmind übersetzt hat)? Auch gut: “Studierte Fälle”… - fast schon wieder sympathisch dieses Automatendeutsch.

 

Bei der Entwicklung eines Interfaces für eine Software sollte man auf jeden Fall John Maedas “Laws of Simplicity” berücksichtigen. John Maeda ist Professor am MIT Lab in Boston und forscht nach “generativem Design”. Seine Gesetze gibt es auch in ausführlicherer Form als Buch

Law 1 “Reduce: The simplest way to achieve simplicity is through thoughtful reduction.”
Zu viele Funktionen können eine Oberfläche überfrachten und unübersichtlich machen. Auf der anderen Seite darf man nicht elementare Funktionen weglassen, die der User benötigt. Man muss also eine Balance finden zwischen Komplexität und Einfachheit.

Law 2 “Organize: Organization makes a system of many appear fewer.”
Inhalte müssen geordnet und gegliedert werden. Folgende Fragen sollte man sich dabei stellen: Welche Funktionen kann man verstecken? Wo kann man sie unterbringen? Welche Funktionen passen zu welchen anderen Funktionen - kann man sie sinnvoll gruppieren?

Law 3 “Time: Savings in time feel like simplicity.”

Law 4: “Learn: Knowledge makes everything simpler.”

Law 5: “Differences: Simplicity and complexity need each other.”

Law 6: “Context: What lies in the periphery of simplicity is definitely not peripheral.”

Law 7: “Emotion: More emotions are better than less.”

Law 8: “Trust: In simplicity we trust.”

Law 9: “Failure: Some things can never be made simple.”

Law 10: “The One: Simplicity is about subtracting the obvious, and adding the meaningful.”

 

CSS MasteryWie man “Master of CSS” wird

Ich habe mir heute das Buch “CSS Mastery” als e-Book gekauft (an dem auch Cameron Moll mitgeschrieben hat, den ich als Webdesigner wirklich gut finde).

In der Einleitung steht: “You will get the most out of this book if you have been using CSS for a while but don’t consider yourself a master just yet. This book is packed full of practical, real-world advice and examples, to help you master modern CSS design.”

Da bin ich aber sehr gespannt! Sobald ich mit dem Buch durch bin, melde ich mich wieder als “CSS Master” bei Euch! Bis dann…

Designing Interfaces Design Patterns für Interface Design

Außerdem habe ich mir das Buch “Designing Interfaces” gekauft. Die Idee des Buches: Best Practices für bestimmte Designfragen in Form von Design Patterns zu beschreiben.

Da ich Medieninformatik studiert habe, ist mir der Begriff Design Patterns nicht fremd (das war sogar das Thema meiner mündlichen Diplomprüfung), jedoch im Zusammanhang mit OOP. Ich fand es irgendwie interessant, diesen Begriff auch auf Interface Design zu übertragen.

Jedes Design Pattern wird mit aktuellen Beispielen (iTunes, Google, flickr,…) anschaulich erklärt. Außerdem werden einleuchtende Argumente für das Pattern mitgeliefert (immer gut, wenn man das Pattern dem Kunden verkaufen möchte…).

Design Patterns soll man aber nicht nur einfach eins zu eins übernehmen. Sie dienen eher als Anregung und Beispiel und sollen auf das jeweilige Projekt angepasst, erweitert, verändert werden.

So werde ich das Buch als Inspiration und Nachschlagewerk verwenden… (für die Inspiration hätte das Buch auch ruhig noch etwas schöner gestaltet sein können, teilweise ist es zu sehr “form follows function”).

 

Wer gerade eine Bewerbungswebsite bastelt und nach (schier unerreichbaren) Vorbildern sucht, sollte sich mal das Meisterwerk von Dave Werner anschauen. Mir springen da gleich ein paar Fragen in den Kopf: Wie kann es sein, dass jemand 1) sehr coole Projekte macht, 2) sich mit Design auskennt, 3) es versteht, Filme zu drehen und nachzubearbeiten und 4) auch noch eine gute Stimme hat? Und nicht zuletzt: Wieso muss diese Person einen Job suchen???