Bei der Entwicklung eines Interfaces für eine Software sollte man auf jeden Fall John Maedas “Laws of Simplicity” berücksichtigen. John Maeda ist Professor am MIT Lab in Boston und forscht nach “generativem Design”. Seine Gesetze gibt es auch in ausführlicherer Form als Buch …
Law 1 “Reduce: The simplest way to achieve simplicity is through thoughtful reduction.”
Zu viele Funktionen können eine Oberfläche überfrachten und unübersichtlich machen. Auf der anderen Seite darf man nicht elementare Funktionen weglassen, die der User benötigt. Man muss also eine Balance finden zwischen Komplexität und Einfachheit.
Law 2 “Organize: Organization makes a system of many appear fewer.”
Inhalte müssen geordnet und gegliedert werden. Folgende Fragen sollte man sich dabei stellen: Welche Funktionen kann man verstecken? Wo kann man sie unterbringen? Welche Funktionen passen zu welchen anderen Funktionen - kann man sie sinnvoll gruppieren?
Law 3 “Time: Savings in time feel like simplicity.”
Law 4: “Learn: Knowledge makes everything simpler.”
Law 5: “Differences: Simplicity and complexity need each other.”
Law 6: “Context: What lies in the periphery of simplicity is definitely not peripheral.”
Law 7: “Emotion: More emotions are better than less.”
Law 8: “Trust: In simplicity we trust.”
Law 9: “Failure: Some things can never be made simple.”
Law 10: “The One: Simplicity is about subtracting the obvious, and adding the meaningful.”



