Posts mit dem Keyword "Informationsdesign"

.. sind einfach gut! So werden Informationen lebendig und für den Betrachter leicht verständlich! Besonders wenn es um trockene Politik geht…

 

…findet man hier bei der New York Times. Neu ist diese Art der Darstellung nicht, aber ich finde gerade im Finanzbereich oder, allgemeiner gesprochen, wenn’s um Zahlen geht, diese Art des Informationsdesigns sehr passend.

 

Common CraftDer Dienstleister Common Craft erklärt mit kurzen, leicht verständlichen Videos, die sehr einfach gemacht sind (Papierschnipseloptik), nicht ganz so einfache Themen. Nette Geschäftsidee…

Gesehen bei Smashing Magazine

 

Google hat mit dem Projekt Knol (noch nicht öffentlich zugänglich) einen interessanten Schritt vor - ich würde es mal als eine Vermischung der Konzepte von Blogs und Wikis beschreiben.

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Das ganze soll so funktionieren:

  • Experten erhalten die Möglichkeit, einen Artikel über ein Thema zu schreiben. Als wichtige Zielgruppe werden Wissenschaftler genannt.
  • Anders als beim traditionellen Wiki (wo die Autoren keine Rolle spielen), werden sie als Experte groß mit Foto neben dem Artikel angezeigt, was natürlich für Motivation sorgt. Ein Artikel hat nur einen Autor, der den ganzen “Ruhm” abbekommt. Sollte es mehrere Artikel zum gleichen Thema geben, meint Google “Competition of ideas is a good thing”. In diesen Punkten ähnelt das System dem von Blogs, bei denen ja auch die Persönlichkeit und die Autorität des Autors eine wichtige Rolle spielen.
  • Andere User können Artikel kommentieren, zusätzlichen Content hinzufügen, Fragen und Verbesserungsvorschläge posten.
  • Der Artikel kann auch von anderen Usern bewertet werden und soll nur ein Thema haben. Da sich daraus ein ähnliches Nachschlagewerk wie Wikipedia entwickeln könnte, wird das System bereits als möglicher Konkurrent aufgebauscht.
  • Google will die gut bewerteten Artikel in seinen eigenen Suchergebnissen entsprechend hoch platzieren. Außer der Berwertung wird es auch die Möglichkeit geben, Rezensionen zu schreiben.
  • Neben dem Aufbau der “Online-Reputation”, gibt es auch noch einen finanziellen Anreiz für den Autor eines Artikels. Google plant, die Erlöse aus Anzeigen, die neben einem Artikel platziert werden sollen, mit dem Autor des Artikels zu teilen. Der Autor soll selbst entscheiden, ob er Anzeigen zulassen will oder nicht. (Ein interessanter Punkt von Martina: Führt der finanzielle Anreiz nicht dazu, dass es tendenziell mehr Artikel über Themen wie “Tokio Hotel” geben wird im Vergleich zu Artikeln über “Sklaverei in Indien und Pakistan”?)

Ließe sich dieses Konzept eventuell auch auf die Unternehmenswelt übertragen, beispielsweise zum Aufbau eines internen Informationsmanagements? Auf den ersten Blick erscheint dies schwierig, da der finanzielle Anreiz nicht in der gleichen Form geboten werden kann. Außerdem suggeriert die Form des Fachartikels, dass es sich um eine freigegebene, “offizielle” Information handeln könnte.

Es wird also interessant zu sehen, welche Motivationshilfen Google im Laufe der Zeit einsetzen wird. Ich bin gespannt, wann entsprechende Ansätze aus der Unternehmenswelt bekannt werden.

Via Klaus Eck

 

InfovideoRoyksopp - Remind Me ist ein Musikvideo voller animierter Infografiken. Hier gibt es viel zu entdecken…

 

HistoryShots12 verschiedene Informationsgrafiken zum Thema Geschichte gibt es bei HistoryShots zu bestaunen und als Poster zu bestellen… So schön kann Geschichte sein…

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