30.10.2010 | von Martina Pröger
SKETCHNOTES
Schluss mit den langweiligen Aufzeichnungen, die man normalerweise macht, wenn man einem Vortrag lauscht. Eva-Lotte Lamm verwandelt ihre Mitschriebe in herrlich kreative, leicht konsumierbare “gekritzelte” Infografiken:
DOODLE
Um seine Kritzelkratzel-Fähigkeiten zu trainieren, kann man es ja so machen wie David Jablow. Er hat einen Block vollgekritzelt, auf dessen Seiten immer dieselbe unfertige Comiczeichnung einer Frau abgebildet war. Herausgekommen sind dabei über 30 “Doodles”, die wirklich nicht kreativer ausfallen könnten…

CHINESE WHISPERS SKETCHES
Eine andere lustige Zeichenübung sind “Chinese Whispers Sketches”. Man muss für diesen Spaß aber mindestens zu dritt sein. Ich habe über diese Beispiel-Skizzen richtig lachen müssen. Hier ist die Anleitung dazu:
1. First person writes a sentence
2. Hands the papaer over to person 2 who draws the sentence
3. Person 2 folds the sentence away so only the drawing is visible
4. Person 2 hands paper to Person 3
5. Person 3 writes a sentence summarising what he can see in the drawing.
6. Person 3 folds the drawing back so that only the sentence is visible
7. Person 3 hands the paper to person 4…

29.03.2010 | von Martina Pröger
5.12.2007 | von Martina Pröger
Royksopp - Remind Me ist ein Musikvideo voller animierter Infografiken. Hier gibt es viel zu entdecken…
27.09.2007 | von Martina Pröger
Smashing Magazine hat einen Artikel mit zehn Usability-Fehlern zusammengestellt, die man unbedingt vermeiden sollte. Die meisten sind natürlich bekannt, aber es ist immer wieder gut, sich an diese zu erinnern und sie im Hinterkopf zu behalten! Meine Lieblingsregel: Avoid visual noise - often less is more.
Wer hingegen absichtlich gegen gute Designprinzipien verstoßen möchte, dem seien die zwölf Richtlinien zum effektiven Verhunzen von Daten (Teil 1, Teil 2) ans Herz gelegt. Meine Lieblingsregeln: “Emphasize the trivial (ignore the important)” und “If it has been done well in the past, think of another way to do it.” (Dank an Sebastian)
19.09.2007 | von Martina Pröger
12 verschiedene Informationsgrafiken zum Thema Geschichte gibt es bei HistoryShots zu bestaunen und als Poster zu bestellen… So schön kann Geschichte sein…
Gesehen bei Smashing Magazine
4.09.2007 | von Martina Pröger
Da ich ja nun im Mutterschutz bin und man sich als werdende Mutter entspannen, zurücklehnen und viel lesen soll habe ich mich nach ein paar interessanten Büchern umgesehen… Die Liste wird bestimmt noch länger (falls das Kleine nicht zu früh auf die Welt kommen möchte).

“Uncredited” von Gemma Solana und Antonio Boneu
Ich habe mich schon immer für Filmvorspänne interessiert und mich gewundert, warum keine Oscars für die besten kleinen Kunstwerke verliehen werden. Endlich gibt es wenigstens ein Buch dazu (inklusive DVD), damit die Filmvorspannkreativen auch mal Credits für Ihre Arbeit bekommen…
“Der Weg des Künstlers” von Julia Cameron
Immer wieder spielt man mit dem Gedanken, einen Füller in die Hand zu nehmen und einfach darauf loszuschreiben. Aber meistens scheitert man an einer inneren Barriere, die einen daran hindert, irgend etwas auf ein leeres Blatt Papier zu bekommen. Julia Cameron gibt parktische Tipps und Anregungen, wie man diesen inneren, kreativitätstötenden Schweinehund eliminieren kann: z.B. mit den “Morgenseiten” (man soll jeden Morgen drei Seiten ohne Nachdenken herunterschreiben) oder mit dem “Künstlertreff” (man soll mind. ein Mal pro Woche rausgehen und etwas tun, das einen inspiriert). Das sind interessante Kreativitätsübungen, nicht nur für schreibende Künstler, sondern auch für malende, musizierende oder “digitale”…
“Learning to love you more” von Miranda July und Harell Fletcher
Ein Buch zum Schmunzeln, das die Kreativität anregt. Man nimm sich einfach eine der Aufgaben im Buch vor und lässt seinen Ideen freien Lauf. Die Ergebnisse anderer Leser kann man im Internet bestaunen.
Mach doch auch mal…
… ein Gemälde von einem Poster, das Du mal als Teenager besessen hast
… ein Foto von unter Deinem Bett
… eine Zeichnung von einer Filmszene, bei der Du weinen musstest
… usw.
6.05.2007 | von Martina Pröger
Bei der Entwicklung eines Interfaces für eine Software sollte man auf jeden Fall John Maedas “Laws of Simplicity” berücksichtigen. John Maeda ist Professor am MIT Lab in Boston und forscht nach “generativem Design”. Seine Gesetze gibt es auch in ausführlicherer Form als Buch …
Law 1 “Reduce: The simplest way to achieve simplicity is through thoughtful reduction.”
Zu viele Funktionen können eine Oberfläche überfrachten und unübersichtlich machen. Auf der anderen Seite darf man nicht elementare Funktionen weglassen, die der User benötigt. Man muss also eine Balance finden zwischen Komplexität und Einfachheit.
Law 2 “Organize: Organization makes a system of many appear fewer.”
Inhalte müssen geordnet und gegliedert werden. Folgende Fragen sollte man sich dabei stellen: Welche Funktionen kann man verstecken? Wo kann man sie unterbringen? Welche Funktionen passen zu welchen anderen Funktionen - kann man sie sinnvoll gruppieren?
Law 3 “Time: Savings in time feel like simplicity.”
Law 4: “Learn: Knowledge makes everything simpler.”
Law 5: “Differences: Simplicity and complexity need each other.”
Law 6: “Context: What lies in the periphery of simplicity is definitely not peripheral.”
Law 7: “Emotion: More emotions are better than less.”
Law 8: “Trust: In simplicity we trust.”
Law 9: “Failure: Some things can never be made simple.”
Law 10: “The One: Simplicity is about subtracting the obvious, and adding the meaningful.”
12.11.2006 | von Martina Pröger
Wie man “Master of CSS” wird
Ich habe mir heute das Buch “CSS Mastery” als e-Book gekauft (an dem auch Cameron Moll mitgeschrieben hat, den ich als Webdesigner wirklich gut finde).
In der Einleitung steht: “You will get the most out of this book if you have been using CSS for a while but don’t consider yourself a master just yet. This book is packed full of practical, real-world advice and examples, to help you master modern CSS design.”
Da bin ich aber sehr gespannt! Sobald ich mit dem Buch durch bin, melde ich mich wieder als “CSS Master” bei Euch! Bis dann…
Design Patterns für Interface Design
Außerdem habe ich mir das Buch “Designing Interfaces” gekauft. Die Idee des Buches: Best Practices für bestimmte Designfragen in Form von Design Patterns zu beschreiben.
Da ich Medieninformatik studiert habe, ist mir der Begriff Design Patterns nicht fremd (das war sogar das Thema meiner mündlichen Diplomprüfung), jedoch im Zusammanhang mit OOP. Ich fand es irgendwie interessant, diesen Begriff auch auf Interface Design zu übertragen.
Jedes Design Pattern wird mit aktuellen Beispielen (iTunes, Google, flickr,…) anschaulich erklärt. Außerdem werden einleuchtende Argumente für das Pattern mitgeliefert (immer gut, wenn man das Pattern dem Kunden verkaufen möchte…).
Design Patterns soll man aber nicht nur einfach eins zu eins übernehmen. Sie dienen eher als Anregung und Beispiel und sollen auf das jeweilige Projekt angepasst, erweitert, verändert werden.
So werde ich das Buch als Inspiration und Nachschlagewerk verwenden… (für die Inspiration hätte das Buch auch ruhig noch etwas schöner gestaltet sein können, teilweise ist es zu sehr “form follows function”).
15.10.2006 | von Martina Pröger
Jakob Nielsen’s Liste mit den 10 häufigsten Usability Fehlern von Weblogs kennt Ihr vielleicht bereits. Sie ist zwar nicht mehr ganz so neu, jedoch immer noch relevant:
No Author Biography
Users want to know who they’re dealing with.
No Author Photo
It offers a more personable impression of the author and it connects the virtual and physical worlds.
Nondescript Posting Titles
Users must be able to grasp the gist of an article by reading its headline. It makes content scannable.
Links Don’t Say Where They Go
Tell people where they’re going and what they’ll find at the other end of the link.
Classic Hits are Buried
Highlight a few evergreens in your navigation system and link directly to them. Remember to link to your past pieces in newer postings.
The Calendar is the Only Navigation
Do use categorization, but avoid the common mistake of tagging a posting with almost all of your categories. Be selective.
Irregular Publishing Frequency
For most weblogs, daily updates are probably best, but weekly or even monthly updates might work as well, depending on your topic. In either case, pick a publication schedule and stick to it.
Mixing Topics
The more focused your content, the more focused your readers. That, again, makes you more influential within your niche. Specialized sites rule the Web.
Forgetting That You Write for Your Future Boss
Think twice before posting. If you don’t want your future boss to read it, don’t post.
Having a Domain Name Owned by a Weblog Service
Letting somebody else own your name means that they own your destiny on the Internet. They can degrade the service quality as much as they want.
15.10.2006 | von Martina Pröger
Wenn ein Design C.R.A.P. ist (crap = englisch für Schrott, Mist), ist es nicht etwa zum Wegwerfen, sondern genau das Gegenteil. C.R.A.P. steht nämlich für Contrast Repitition Alignment Proximity - Designgrundregeln, die man auf jeden Fall befolgen sollte.
Eine Gute Erläuterung bietet Mike Rundle von 9rules auf vitamin:
Contrast
Elements that aren’t the same should be very different so they stand out, making them “slightly different” confuses the user into seeing a relation that doesn’t exist. Strong contrast between page elements allows the user’s eye to flow from one to another down the page instead of creating a sea of similarity that’s boring and not communicative.
Repetition
Repeat styles down the page for a cohesive feel — if you style related elements the same way in one area, continue that trend for other areas for consistency.
Alignment
Everything on the page needs to be visually connected to something else, nothing should be out of place or distinct from all other design elements.
Proximity
Proximity creates related meaning: elements that are related should be grouped together, whereas separate design elements should have enough space in between to communicate they are different.