Posts September 2006

Wir haben gerade unsere ersten Bilder bei Flickr mit Geotags versehen. Unter Organize/Map kann man die Bilder einfach auf eine Karte ziehen (von Yahoo! Maps) und schon sind die Bilder mit Längen und Breitengraden versehen. Die Karte kann man dann “exploren”, d.h. man kann die Bilder anderer User auf der Landkarte sehen.

Negativ:

  • Karten sind langsam
  • Karten beinhalten keine Stadtpläne, da zu geringer Maßstab

Positiv:

  • Sehr intuitive Bedienung sowohl beim Browsen als auch beim Taggen
 

Malcom Gladwell, der Autor von Blink (einem beliebten Buch über die Macht des Augenblicks), spricht in einem TED Talk über die Bedeutung der Geschichte der Tomatensoße für die “horizontale Segmentierung”, die im heutigen Produktmarketing üblich ist.

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Was ich an den TED Talks mag:

  • Es sind die besten Videocasts, die ich kenne / Super Qualität
  • Die Casts sind frei zugänglich (dank des Sponsorings von BMW)
  • Es sind durchweg interessante Sprecher, von denen man sich in Sachen Präsentationstechnik jede Menge abschauen kann

Kleiner Nachteil: Mit dem Code, der auf der Seite bereitgestellt wird, um die Videos zu bloggen, crasht mein Wordpress. Deswegen gibt es nur ein hier nur ein Bild.

 

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Gestern habe ich mal wieder ein Buch fertig gelesen und zwar das Buch über Business Blogging vom Guru aller Business Blogger Robert Scoble.

Naked Conversations ist eine sympathische Einführung in die Welt der Corporate Blogs und stellt viele positive und negative Beispiele vor, gibt praktische Tipps (allerdings keine Software-Empfehlungen) und behandelt auch schwierigere Themen wie Blog-Richtlinien in Unternehmen.

Robert Scoble gibt im Buch selbst zu, dass es sich um keinen objektiven Bericht handelt, sondern dass er fest davon überzeugt ist, dass Blogs eine Revolution in der Unternehmenskommunikation bedeuten. Da ich schon mal das Privileg hatte, Robert Scoble auf der Lift-Konferenz persönlich zu hören, hatte ich immer den freundlichen Enthusiasmus dieses Blog-Addicts vor Augen, als ich das Buch las.
Wer sich schon mit Blogs und deren Vorzügen beschäftigt hat, findet allerdings inhaltlich nicht besonders viel neues. Wer eine gute, leicht zu lesende Einführung in das Thema sucht, ist aber gut bedient.

 

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Seit längerem höre ich unregelmäßig in die Shows von Mark Horstman und Mike Auzanne auf manager-tools.com. Die beiden befassen sich mit mit Methoden, die Manager (nicht unbedingt nur Projektmanager) in der alltäglichen Arbeit einsetzen können. Das angenehme ist, dass sie sich nicht lange mit theoretischem Überbau beschäftigen, sondern einfach nur praktische Leitfäden an die Hand geben, die für sie persönlich funktioniert haben. Einiges davon habe ich anwenden können (z.B. die Podcasts über effektive Meetings im August 2005), vieles ist aber auch sehr “amerikanisch” und daher nur anwendbar wenn man die Grundidee “adaptiert”. (Komplette Liste aller Podcasts)

Jedenfalls habe ich kürzlich mal nachgeschaut, ob die beiden auch eine Methode wissen, um abgeschlossene Projekte zu bewerten, so dass das Team daraus lernt und sich weiterentwickeln kann. In der Liste konnte ich keine Sendung finden, also habe ich eine Mail an die info@ Adresse geschrieben. Keine fünf Minuten später hatte ich bereits eine Antwort von Mark, dass sie das Thema auf ihre Ideenliste nehmen würden. Da war ich ja noch misstrauisch und dachte, die Mail könnte vielleicht autmatisch generiert sein.

Aber vorgestern kam dann überraschenderweise noch eine Mail von Mike, der mich auf einen Podcast zum Thema “Hot Wash” hinwies, einem Projekt-Evaluierungsmeeting, das die beiden empfehlen. Der Podcast stehe nur registrierten Nutzer offen, aber die Registrierung sei kostenlos.

Ich finde es extrem cool, dass die beiden sich so um ihre Hörer bemühen und sogar persönliche Tipps geben. Jetzt muss ich mir nur noch am Wochenende den Podcast anhören!

 

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Was man so alles in alten Fotokisten findet…

 

Die Bildzeitung für uns Wissensarbeiter, besser bekannt als Spiegel Online, hat ein neues Outfit. Insgesamt wirkt die Site ein wenig aufgeräumter und etwas besser sortiert, von guter Gestaltung kann man aber noch nicht reden. Dank Tagcloud und Videogalerie kommt die Seite möglicherweise sogar durch den Web 2.0 Check (allerdings fehlt die Kennzeichnung “BETA” beim Spiegel-Logo immer noch…)!

Das Hardcore-Surf-Erlebnis bietet jedoch die Spiegel Online Seite von 1996, die das Spiegel Team als statische Seite zur Verfügung stellt. Das muss man gesehen haben… Wusstet Ihr, dass der Spiegel die erste Website eines Nachrichtenmagazins überhaupt hatte?