Gerade habe ich den Bestseller von Richard David Precht fertig gelesen. Ich habe ewig gebraucht (bestimmt ein halbes Jahr), weil die kurzen Kapitel dazu verleiten, das Buch in Portionen zu lesen.

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Alle Kapitel befassen sich mit einer philosophischen Frage und sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: zuerst wird eine Anekdote aus dem Leben des Autors oder eines Philosophen erzählt, bevor dann der Bogen zum eigentlichen Thema geschlagen wird. Dieses Thema wird dann aus allen Blickwinkeln betrachtet.

Precht hat einen kurzweiligen, humorvollen und geistreichen Schreibstil, der mir an vielen Stellen viel Spaß bereitet hat. Allerdings wird es manchmal auch sehr detailliert, so dass man sich fragt, was die ein oder andere Einzelheit aus dem Leben des Philosophen xy mit dem Thema zu tun hat.

Spätestens ab der Mitte des Buches wird es dann richtig spannend. Hier geht es um philosophische Fragen, die unseren Alltag betreffen wie z.B. ob es überhaupt eine moralische Rechtfertigung gibt, dass wir Fleisch essen (Nein) oder was Liebe überhaupt ist (sehr komplex…). Abschließend werden auch die großen Themen besprochen, wie z.B. die Frage nach dem Sinn des Lebens oder nach dem Wesen des Glücks. Hier scheut sich Precht nicht, auch mal Monty Python zu Wort kommen zu lassen. 

Das Gute an dem Buch ist, dass sich Precht bei der Besprechung der Fragen nicht auf Philosophen beschränkt, sondern immer auch Soziologen und Naturwissenschaftler (v.a. Hirnforscher) zu Wort kommen lässt, und zwar mit neuesten Erkenntnissen. So gewinnt man wirklich einen umfassenden Überblick und kann sich selbst eine Meinung bilden.

 

Ende letzter Woche wurde die Website unseres Hotels bei cssmania.com gelistet. Seitdem haben wir bis zu 1.000 Besucher pro Tag (vorher 50). Und was noch lustiger ist: Die Website verbreitet sich in allen möglichen Designportale bis nach China. Hier der cssmania-Screenshot und drunter der Screenshot aus einer chinesischen Seite (Screenshot Nr. 29).

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Cool, oder?

 

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Heute habe ich endlich ein Buch fertig gelesen, das mich ein Vierteljahr beschäftigt hat: „Die Mondscheinsucher – Mathematiker entschlüsseln das Geheimnis der Symmetrie“ von Marcus du Sautoy (im Original „Finding Moonshine“).

Du Sautoy schildert die bewegte Geschichte der Mathematik anhand seines eigenen Fachgebiets, der Gruppentheorie oder laienhaft ausgedrückt, der Symmetrieforschung. Das ist überraschend interessant, denn hinter den ganzen obskuren Formeln, die wir alle in der Schule zur Lösung von Gleichungen 2. oder 3. Grades (also x², x³ usw.) gelernt haben, stehen menschliche Dramen – angefangen bei den armen Mathematikern früherer Jahrhunderte, die keine geeigneten mathematischen Werkzeuge hatten bis hin zu jenen, denen der Ruhm für die Entdeckung einer Formel verwehrt blieb. Darüber hatte ich mir noch nie Gedanken gemacht und ich habe oft gedacht, dass die eine oder andere Anekdote aus dem Buch den Schulunterricht sicher auch für Matheallergiker interessanter gemacht hätte.

Die Abschnitte zur Symmetrieforschung sind auch ganz interessant, aber verstanden habe ich diese – anfangs einfache und später unglaublich komplexe Thematik – nicht wirklich. Es geht darum, symmetrische Objekte (also z.B. einen Würfel) zu bestimmen bzw. die Symmetrien von Objekten zu zählen (die so genannten Gruppen). Leider gibt es nicht besonders viele praktische Anwendungen dieser Forschung im Alltag eines normalen Menschen. Die Symmetrieforschung dient eher als Grundlagenforschung für Mathematiker und Physiker.

Die Gruppentheoretiker, von denen im Buch die Rede ist, haben ihr ganzes Leben der Suche nach Symmetriegruppen verschrieben. Die Zahl dieser Gruppen ist endlich und bis alle gefunden waren vergingen Jahrhunderte. Erst vor 30 Jahren war die Suche mit der Entdeckung des so genannten “Monsters” abgeschlossen – ein supersymmetrisches Objekt im 196883-dimensionalen Raum). Es brauchte einige sehr skurrile Typen und enormen Einsatz, um in diese mathematischen Sphären vorzudringen. Allein mal gesehen zu haben, zu welchen gedanklichen Leistungen diese Wissenschaftler fähig sein, hat das Buch für mich lesenswert gemacht.

Ach ja, was der Mondschein ist? Nun, das steht im letzten Kapitel des Buches, d.h. wer sich das Vergnügen nicht verderben will, sollte nicht weiterlesen.

Vor etwa 10 Jahren wurde die Verbindung des Monsters bzw. der Gruppentheorie mit der Stringtheorie aus der Physik nachgewiesen, welche wiederum Relativitätstheorie und Quantenphysik miteinander verbindet. Diese Verbindung ist sehr mysteriös und lässt einige Wissenschaftler darüber spekulieren, ob hier eines der inneren Geheimnisse des Universums zutage gefördert worden ist. Das „Monster“ so sagen sie, hat wie der Schein des Mondes, ein wenig Licht auf die verborgenen Geheimnisse des Universums geworfen.

Du Sautoy ist Mathematikprofessor an der Universität Oxford und seit Oktober 2008 Nachfolger von Richard Dawkins als „Professor for the Public Understanding of Science“.

 

Ein Online-Dienst, der Screenshots von Webdesigns in zig Browsern macht. Dauert zwar ne Weile, ist aber ganz lustig, was z.B. die Linux-Browser aus einem schönen IE-Layout machen…

 

Gerade eben gehabt auf wordpress.com:

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Schön, oder?

 

Das bekommt mir sehr bekannt vor, vor allem aus Beratungssituationen: Die Tatsache, dass man immer wieder versucht ist, sein eigenes Wissen auf das zu lösende Problem eines Kunden zu pressen anstatt offen und frei die bestmögliche Lösung für das Problem zu suchen. (Natürlich geben Kunden auch manchmal schon einen engen Korridor vor, so dass man dazu gar nicht die Chance bekommt.)

Meine Aufgabe als Projektmanager sehe ich darin, das zu vermeiden, mit einem möglichst freien Kopf an die Dinge ranzugehen und nach Bedarf Spezialisten dazuzuholen. Dazu braucht man natürlich vielfältige Erfahrung (sonst ist man wieder zu eingeengt) und vor allem ein breit aufgestelltes Team (womit wir bei Spirit Link zum Glück gesegnet sind), deren Kompentenzen und Fähigkeiten man kennen muss.

 

…findet man hier bei der New York Times. Neu ist diese Art der Darstellung nicht, aber ich finde gerade im Finanzbereich oder, allgemeiner gesprochen, wenn’s um Zahlen geht, diese Art des Informationsdesigns sehr passend.

 

Interessante Wort- und Begriffsschöpfung der Agentur achtungkommunikation: der Social Media Newsroom. Es handelt sich um einen supervernetzten Blog, der klassische Pressemeldungen über alle nur denkbaren Web 2.0-Kanäle (Bilder über Flickr, PDFs über scribd, PPTs über slideshare, Links über Mister Wong, Filme über YouTube) verteilt und somit die Zugänglichkeit der Informationen erleichtert. Bestes Beispiel ist der eigene Social Media Newsroom der Agentur.

 

Kürzlich meldete sich 1&1 bei uns mit einem Brief zum Ende unserer Vertragslaufzeit. Man bot uns einen neuen Vertrag an und zwar deutlich günstiger und mit besseren Leistungen. Der Brief überzeugte und alles was ich tun musste, war eine Website aufzurufen, einen Aktionscode einzugeben und die Sache war in Gang gesetzt. Die einzige analoge Tätigkeit war das Fax zur Übertragung des Festnetzanschlusses. Einfach, oder?

Natürlich hat die reale Umstellung vor ein paar Tagen nicht ganz so reibungslos geklappt. Zum einen will die Telekom ihren Anschluss nicht so schnell aufgeben, weshalb es jetzt für eine Zeit zu einer Doppelabrechnung kommen wird. Diese Kosten wird mir 1&1 aber gutschreiben, dass stand schon in dem Aktionsbrief. Außerdem muss ich mich um nichts kümmern, da 1&1 den Umzug übernimmt.
Zum anderen war unser DSL am Tag der Umstellung komplett weg. Als das passierte, hatte ich nach 2-maligem Klingeln (!) einen echten, menschlichen Servicemitarbeiter am Telefon (!), der Zugriff auf meinen Vertrag hatte (!) und sehen konnte, was die Techniker bereits getan hatten. Darüber hinaus, gab man mir noch die Nummer von “der Technik”, wo mich auch gleich jemand beruhigen konnte.

Was lernen wir daraus? Man verkauft am ehesten was, wenn man es dem Kunden einfach macht, ihm unangenehme Tätigkeiten abnimmt und immer schnell ereichbar ist, wenn Probleme auftreten.

 

Google hat mal wieder ein neues Produkt: Google Health (Quick Tour). Ein Tool, um eine persönliche Gesundheitsakte anzulegen, inklusive automatischem Nebenwirkungscheck für Medikamente, die man selbst einnimmt, und anderen Späßen. Gefunden hier.

 
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